Why 2016 will be the year of green energy

Hi everybody, we have a new blog post on the German pages:

Warum 2016 das Jahr der erneuerbaren Energien wird

Enjoy!

Your Dr. Matthias Michael, green energy marketing

Billions of Euros for Offshore Wind Farms – Do We See a New Asset Class?

Dear all,

we have a new blog post on the German blog:

http://matthiasmichael.de/milliardeninvestitionen-in-offshore-windparks-entwickelt-sich-hier-eine-aussichtsreiche-anlageklasse/

 

Milliardeninvestitionen in Offshore Windparks – entwickelt sich hier eine aussichtsreiche Anlageklasse?

Die Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Quellen hat in den letzten Jahren für die Stromversorgung rasant an Bedeutung zugenommen. Dabei spielt die Nutzung der Windenergie mittlerweile eine zentrale Rolle, da die Technologie der Windräder mittlerweile so weit fortgeschritten ist, dass die Stromerzeugung effizient und kostengünstig erfolgen kann.

In Deutschland sind mittlerweile so viele Windparks entstanden, dass sie mit 8,6 % zur gesamten Stromerzeugung des Landes beitragen. In Anbetracht der Energiewende und dem damit verbundenen Ausstieg aus der Atomenergie sowie der Reduzierung der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke ist dies noch lange nicht ausreichend. Es besteht deshalb noch ein enormer Bedarf in der Errichtung weiterer Windkraftanlagen. Allerdings stößt die Errichtung entsprechender Anlagen an Land mittlerweile an ihre Grenzen. Sehr strenge Planungsvorgaben, hohe Grundstückskosten und immer stärker werdende Anwohnerproteste verzögern den Bau erheblich. Dies führt zu unkalkulierbaren Kostensteigerungen oder verhindert Projekte vollständig.

Da die Errichtung von Offshore Windparks ist hier eine Alternative. Durch ihre Errichtung auf dem Meer kommt es zu einer Minimierung der Anwohnerbelästigung. Es gibt darüber hinaus ökonomische Argumente, welche für das Engagement im Offshore Bereich sprechen. Speziell in der Nordsee gibt es große Gebiete mit einem höheren und zugleich gleichmäßigeren Windangebot zur Auswahl, als dies auf dem Festland der Fall ist. Dies führt dazu, dass an den Standorten von Offshore Windparks grundsätzlich eine viel höhere Energieausbeute erzielt werden kann. So herrschen im Bereich von Nord- und Ostsee durchschnittliche Windgeschwindigkeiten vom um die 10 m/s, welche in einem relativ konstanten Umfang auftreten. Dies wird auch durch die Messungen und Erfahrungen im Test-Windpark „alpha ventus“ bestätigt, wo gezeigt werden konnte, dass an einem Offshore -Standpunkt eine sehr hohe Auslastung realisiert werden kann. Allein im Jahre 2011 kam dieses Pilotprojekt auf circa 4.400 Produktionsstunden unter Volllastbedingungen.

Deshalb wird in der mittel- bis langfristigen Planung damit gerechnet, dass die Energieerzeugung durch Offshore-Windparks einen wesentlichen Beitrag zur Abdeckung des Strombedarfs liefern kann. Allein für Deutschland könnten laut einer Studie des Bundesumweltministeriums bis zum Jahr 2030 mit 20.000-25.000 MW installierter Leistung rund 15 % der benötigten Energie durch die Windkraft auf See erzeugt werden. Dies ist ein sehr großes Entwicklungspotenzial für Green Energy wenn man in Betracht zieht, dass im Jahre 2014 der Anteil von Offshore produzierte Energie nur 0,2 % des Gesamtstrombedarfs betrug.

Eine Begrenzung des Ausbaus der Offshore Windparks erfolgte durch eine verminderte Verfügbarkeit nutzbarer Flächen durch Naturschutzgebiete und die Meeresnutzung durch die Schifffahrt und dem Fischfang. Darüber hinaus sind natürlich auch aus technischen und ökonomischen Gesichtspunkten nicht alle freien Flächen tatsächlich nutzbar. Damit es nicht zu Konflikten kommt, wurden in der Nord- und Ostsee durch das Bundesamt für Seeschifffahrt die hierzu notwendigen Raumordnungspläne erstellt, bei denen unter anderem für die Offshore Windenergie die entsprechen Vorranggebiete festgelegt wurden.
Nachdem die Entwicklung der Offshore Windparks in den letzten Jahren in Deutschland etwas ins Schleppen geraten zu sein schien, wird es in diesem Jahr wieder einen bedeutenden Vorwärtsschub geben, denn nachdem bislang notwendige Infrastrukturen wie Seekabel und Trafo-Stationen zur Netzeinspeisung fertiggestellt sind, werden noch bis Ende dieses Jahres mehrere Offshore Windparks ans Netz angeschlossen sein und insgesamt mehr als drei Gigawatt Strom produzieren, was immerhin der von zwei bis drei Kernkraftwerken erzeugten Energie entspricht. Hierdurch wird die enorme Größenordnung des Wachstumspotenzials dieser Form der regenerativen Energieerzeugung erkennbar.

Doch Offshore Windparks erfordern hohe Investitionen und die bisher errichteten Anlagen wurden deshalb bislang oft von größeren Stromkonzernen finanziert. Bei regelmäßigen Finanzierungsvolumen von bis zu über eine Milliarde Euro ist das aufzubringende Kapital für einen einzelnen Investor in der Regel zu hoch. Deshalb werden neue Modelle zur Kapitalbeschaffung durch die Finanzbranche entwickelt, bei denen auf Basis einer langfristigen und sicheren Wachstumsprognose sich neue und zugleich lukrative Finanzanlagen ergeben.

Ihr Dr. Matthias Michael green energy marketing

Decarbonization and Green Energy

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http://matthiasmichael.de/dekarbonisierung-und-green-energy/

 

Deutschland geht voran. Nach dem Atomausstieg und den damit verbundenen Risiken bezüglich der Versorgungssicherheit, wird in diesem Jahr der Steinkohle endgültig das Licht ausgemacht. Bereits in naher Zukunft soll auch die Braunkohle folgen. Ähnliches wird von der G7 angestrebt. Wenngleich es mit China und den USA innerhalb des Gebildes auch starke Gegner der weiteren CO2-Reduzierung gibt. Die Vision ist klar: Angestrebt wird der vollständige Ausstieg aus allen CO2- ausstoßenden Energiequellen. Politisch gewollt, von der Mehrheit der Bürger gewünscht, nimmt Deutschland damit im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle ein. Oder begeht es einen leichtfertigen, ausschließlich ideologisch gewollten Fehler? Nirgendwo sonst auf dem blauen Planeten wurde dieser Schritt so vollzogen und auch finden sich nur schwer Länder, die auf die Kernenergie in Zukunft verzichten möchten. Im Gegenteil: Vielerorts wird gar extra in diese Technologie investiert, man erhofft sich davon Wachstumsimpulse. Als Vorbildsland in die Zukunft oder eine fatale Fehlentscheidung? Und wie realistisch ist es, das die Umsetzung gelingen wird? Zumal sie im Falle der G7 ja auch nur von Teilen der Handelnden gewollt wird.
Die Katastrophe im japanischen Fukushima hat so einiges verändert. Viele Menschen verloren ihr Zuhause, eine ganze Region wurde unbewohnbar und nicht zuletzt wurde aus der deutschen Laufzeitverlängerung ein klares Nein zur Atomkraft. Nicht vergessen sollte man, das die Kernkraft zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Prozent des deutschen Strommixes ausmachte und damit essentiell für eine funktionierende Energieversorgung schien. International liegt dieser Anteil geringer, soll jedoch in Zukunft weiter steigen. Nicht nur an diesem Aspekt lässt sich die Kühnheit des Projektes „Energiewende“ feststellen. Passiert ist seitdem nicht viel. Von der ein oder anderen Schließung eines Reaktors mal abgesehen. Der darauf folgende Rückbau der Anlagen ist im Übrigen nicht nur sehr teuer sondern wird auch noch viel Zeit in Anspruch nehmen und uns damit auch noch beanspruchen, wenn längst auf Saubere Energien umgestellt sein soll. Was eigentlich auch international das Ziel sein soll, gerät vielerorts aufgrund neuer Investitionen in neue Kernkraftwerke in Vergessenheit. Konkrete Vorschläge zur Umsetzung der Energiewende waren von Seiten der Regierung neben der Subventionierung von Fotovoltaik-Anlagen und dem Bau von Wasserkraftwerken, vor allem die Errichtung großer Windparks in Nord- und Ostsee. Die großen deutschen Energieunternehmen, durch den Atomausstieg finanziell angeschlagen, wurden dabei von der Regierung fonanziell tatkräftig unterstützt. Und tatsächlich: Die Menge an produzierter Energie ist größer als von Experten prognostiziert. Was jedoch neben seiner positiven Seite auch einen unbedachten Nebeneffekt hat. Die umliegenden Dörfer und Städte können zwar ohne weiteres mit dem Windstrom versorgt werden, dasselbe gilt jedoch lang nicht für den Süden des Landes, für den ein großer Teil der im Norden produzierten Energie vorgesehen war. Das Problem liegt in der schlichtweg noch nicht vorhandenen Infrastruktur, die einen Transport von Nord nach Süd ermöglichen könnte. Man könnte nun freilich sagen „dann muss diese eben gebaut werden“, was jedoch nicht nur finanziell schwer zu bewältigen ist, sondern auch durch viele Bürgerinitiativen erschwert wird. Innerhalb der Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten sind es die Politiker die bremsen. Viele Bürger befürchten durch den Bau der riesigen Stromleitungen eine Entwertung ihres Besitzes und eine Verschandelung der Landschaft in den betroffenen Regionen. In der Folge einigte man sich darauf, dort wo es nur irgendwie möglich ist, auf unterirdische Leitungen umzusteigen, wobei auf den Bau überirdischer Stromtrassen natürlich nicht komplett verzichten werden konnte. Auch beim Bau von Windrädern außerhalb der maritimen Windparks kam es zu Komplikationen. Offenbar wollen viele Bürger, nicht nur kein Kernkraftwerk, sondern auch kein Windrad vor der Haustür. Im Rahmen weiterer Bürgerbewegungen wird neben dem Lärm und den Auswirkungen auf das Landschaftsbild auch eine mögliche negative Folge für die Umwelt angesprochen. Dem nicht genug, hapert es auch bei der Förderung von Solarenergie an allen Ecken und Enden. Zu wenig effektiv sei diese Technik im sonnenarmen Mitteleuropa, von zu weingen Menschen würde der Zuschuss für die private Installation genutzt. Die Folge: Die Subventionierung wurde stark eingeschränkt. Und zur Erreichung der erhofften Menge an produziertem Strom musste wieder auf Braunkohle zurückgegriffen werden. Der Weg zur kohlenstoffreien Energiewirtschaft ist also noch ein weiter. Die Erreichung des Ziels ist zweifellos erreichbar, vorher müssen aber noch viele Unwägbarkeiten beseitigt werden. Doch wie heißt es so schön: Gut Ding will Weile haben.

Ihr Dr. Matthias Michael – green energy marketing

 

Germany – the Green Energy Super Power

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Erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt

Erneuerbare Energien stehen schon eine längere Zeit im Mittelpunkt der europäischen Diskussionen. Das Ziel ist, so schnell wie möglich auf diese Art von Energiegewinnung umzusteigen, aber natürlich spielen auch Atomkraftwerke noch eine große Rolle.
Das frühere Energiekonzept der Industriegesellschaft kann nicht mehr so gut funktionieren. Es steigen stets die Ölpreise, es erfolgt ein Klimawandel. Der Energiehunger muss gestillt werden, man sucht nun nach neuen Lösungen.
Wachsende Exportchancen entstehen
In solcher Situation (knappe Stromerzeugungskapazitäten) warnt die Energiebranche vor der sofortigen Stilllegung der alten Kraftwerke. Die Inbetriebnahme neuer Anlagen wird etwas verzögert. Viele ältere Kraftwerke stehen aber wirklich schon vor dem Aus.
Erneuerbare Energien vermeiden Treibhausgase, sind sauber, vermindern den Treibhausgaseffekt und belasten nicht unsere Gesundheit. Mit den erneuerbaren Energien wird eine neue High-Tech-Branche aufgebaut. Sie bietet so manchen Menschen auch einen Arbeitsplatz, der durch wachsende Exportchancen entsteht. Die Preise für Öl, Kohle, Gas wachsen und die Erneuerbare-Energie-Anlagen bringen sogar ökonomische Vorteile. Diese Energien sind im Gegensatz zu den nuklearen Energieträgern und zu den fossilen unendlich, sie stehen auch oftmals und nicht nur ein paar Mal zur Verfügung. Das ist natürlich ein idealer Rohstoff für die dauerhaft ausgerichtete Energieversorgung.
Als ein strategisches Element der Energiepolitik betrachtet
Das Energiesystem wird sich in der Zukunft von dem aktuellen sehr unterscheiden. Es gibt eine zentrale Voraussetzung, die erfüllt werden soll, um einen nachhaltigen Erfolg bei der Energiewende zu haben. Wir müssen ein besonders hohes Maß an der Versorgungssicherheit sowie wirksame Klimaschutzmaßnahmen durchführen. Dabei können uns nur zukunftsweisende Forschung und Innovationen gut helfen. Deswegen wird auch die Energieforschung als ein strategisches Element der Energiepolitik betrachtet.
Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung 819 Millionen Euro investiert, um Erforschung moderner Energietechnologien voran zu bringen. Etwa drei Viertel davon nutzte man für solche Themenbereiche, welche für den Fortschritt besonders wichtig waren: Steigerung der Energieeffizienz sowie den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Bündelung von Energiepolitik ermöglicht es, alle Themenfelder gut zu stärken, sie erfordern eine übergreifende Sicht auf das ganze System. Man setzt neue Akzente bei systemischen Fragestellungen. Das betrifft besonders die Bereiche: Netze, Speicher, Gebäude und Systemintegration der erneuerbaren Energien.
Die Zusammenhänge in dem Energiesystem immer komplexer
Es wird der Bundesbericht über Energieforschung vom Ministerium veröffentlicht, außerdem eine Broschüre zu der Energieforschung im privaten Haushalt. Das stellt die Inhalte einer Projektförderung in den Mittelpunkt: Der Interessent erfährt zentrale Ergebnisse aus der Forschung sowie Entwicklung, bekommt Hintergrundinformationen. Die Zusammenhänge in dem Energiesystem werden immer komplexer.
So finden wir uns mitten im Umbau der Energieversorgung. Befinden sich wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Felder in einem Umbruch, erscheinen natürlich stets auch erhebliche Widerstände. Genau das passiert jetzt auch in dem Energiesektor. Nun erfordert das Ganze große gemeinsame Anstrengungen, um richtige Entscheidungen in diesem Bereich zu erreichen. Als Dachverband tritt der Bundesverband Erneuerbare Energie hervor.
Modelle und Argumente für den Umbau der Energieversorgung
Die Unternehmen machen sich in der Landespolitik für einen möglichst schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien stark. Sie liefern Modelle und Argumente für den Umbau der Energieversorgung.
Zu den Aufgaben gehört es, die Rahmenbedingungen für diese Energien stets zu verbessern. Man muss sozusagen ihren Vorrang durchsetzen. Der Dachverband koordiniert die Einzelaktivitäten der Unternehmen gegenüber Öffentlichkeit und Politik, er fördert immer den Erfahrungsaustausch und die Kooperationen.
Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik werden sich treffen, um solche Fragen zu diskutieren: Könnte es sein, dass die Energiewende vielleicht den Industriestandort Deutschland auch belasten wird? Kommt es möglicherweise zu einer dritten industriellen Revolution? Wie soll die deutsche Energiewende wirklich effizient sowie “industrieverträglich” organisiert werden, darf man so ein Vorhaben wirklich volkswirtschaftlich rechtfertigen? Hat man die Sonder- und Ausnahmeregelungen, was die energieintensive Industrie betrifft, gut ausgestaltet, ist man wettbewerbsfähig gesichert?

Ihr Dr. Matthias Michael – green energy marketing New York

HOW FALLING OIL PRICES MIGHT ACTUALLY BENEFIT THE GREEN ENERGY

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Gründe, warum der fallende Ölpreis gut für die Green Energy Branche ist

Die fallenden Ölpreise sind zunächst gut für den Verbrauch von Erdöl. Wenn der Preis sinkt, dann wird viel Erdöl gekauft und viel verbraucht. Deshhalb erscheint die Überschrift auf den ersten Blick gewagt. Bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass für den Aufschwung von Green Energy nicht nur der aktuelle Rohölpreis ausschlaggebend ist. Die Einflussfaktoren Energiebedarf, die Menge des verkauften Erdöls, zu Ende gehende Ressourcen und die Restmenge Erdöl spielen eine entscheidende Rolle. Sie sind wichtig bei der Beurteilung der Situation in Sachen Energie Erzeugung und Green Technology.

Begrenzte Ressourchen an fossilen Enegieträgern
Insider der Enegieerzeugungsbranche und Menschen mit allgemeinem Interesse für das Thema wissen, dass die erneuerbaren Energien in den vergangenen drei Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Allein 2014 stieg der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energiegewinnung in Deuschland auf mehr als 25%. Das ist der höchste jemals erreichte Anteil von erneuerbarer Energie an der gesamten Brutto Energiegewinnung in Deutschland. Wenn die weltweiten Erdölreserven durch ansteigenden Verbrauch schneller aufgebraucht werden, dann kommt der Zeitpunkt näher, zu dem die gesamte Energieversorgung ohne fossile Rohstoffe auskommt. Der Weg für Green Technology wird schneller frei.

Steigender Bedarf an Elektroenergie weltweit
In den zurückliegenden 20 Jahren stieg der Weltenergiebedarf um 39%. Das massive Bevölkerungswachstum und das wirtschaftliche Wachstum in Ländern wie China, Russland, Indien oder auf dem afrikanischen Kontinent verursacht einen stetig größer werdenden Energibedarf. Dem wachsenden Bedarf stehen schwindende Vorräte an fossilen Brennstoffen gegenüber. Die Energieerzeugung mit Kernkraftwerken hat sich als gefährlich erwiesen. Unwetterkatastrophen, Terroranschläge, bewaffnete Konflikte oder technisches Versagen der Kernkraftwerke können schwere Unfälle mit radioaktiver Verseuchung verursachen. Nachhaltige und umweltfreundliche Methoden der Energiegewinnung und Stromerzeugung können den Energie Bedarf decken. Große Konzerne haben den Wandel bereits verstanden und investieren strategisch in den Bereich Green Energy.

2 mal Negativ gleich 1 mal positiv
Eine Preiserhöhung eines Barrel Rohöles um einen Dollar entspricht einer Zusatzbelastung der Weltwirtschaft um 31 Milliarden Dollar. Umgekehrt wird die Weltwirtschaft um einige Milliarden Dollar entlastet, wenn der Preis für Rohöl und Erdgas sinkt. Das setzt finanzielle Mittel frei, die in der Forschung für Green Energy und der Installation von Anlagen investiert werden können. Insofern bringt die Absenkung des Erdölpreises und die Erhöhung der Fördermenge durch die OPEC Staaten kurzfristig eine Mehrbelastung der Umwelt mit sich. Verbraucher und Wirtschaft wenden sich stärker den Erdölprodukten zu. Das bewirkt strategisch eine schnellere
Verknappung der Ressourcen und setzt Mittel frei, die in Green Energy investiert werden können.

Fazit
Der fallende Ölpreis ist mittelfristig und langfristig gut für Grenn Energy. Warum:
1.) Der stark ansteigende Erdölverbrauch lässt die vorhandenen Erdöl Ressourcen schneller schwinden
2.) Der ansteigende Energiebedarf erzeugt neuen Sachzwang für den Einsatz von Green Energy zur Energiegewinnung.
3.) Sinkende Preise für Erdöl macht finanzielle Mittel für stragische Investitionen in nachhaltige Energiegewinnung frei.
4.) Mit seigendem Antei an der Energieversorgung empfiehlt sich die Green Energy als geeigneter Ersatz für die Energieerzeugung aus fossilen Rohstoffen

Ihr Dr. Matthias Michael green energy markting New York

China moves to Green Energy

Auf meinem Deutschen Blog finden Sie diesen neuen Beitrag: http://matthiasmichael.de/china-fuhrt-quoten-fur-green-energy-ein/

China führt Quoten für Green Energy ein

Natur und Umwelt sind Bereiche, welche im Leben des Einzelnen immer wichtiger werden. Längst hat sich im Energiesektor mit der so genannten Green Energy ein Geschäftsfeld etabliert, welches bereits gute Ergebnisse erzielen kann und dabei den Unternehmen und der Umwelt gleichermaßen Vorteile mit sich bringen kann. Interessant ist, dass das Marketing bereits sehr gute Erfolge zeigt, denn der Wechsel hin zu Grünen Strom verstärkt sich als Trend immer mehr. Das neueste Beispiel ist diesbezüglich in China zu finden.

China plant den Wandel

Mit Green Energy wird nicht nur umweltfreundliche Energie als Stichwort verbunden, sondern vielmehr ist längst auch bezahlbare Energie durch verschiedene Marketingmaßnahmen ebenfalls entsprechend im Gedächtnis verankert. Von Interesse ist, dass die Marketingmaßnahmen der einzelnen Anbieter sehr große Wirkung zeigen, denn Chinas Zentralregion plant in seiner Energieversorgung doch einen sehr großen Umbruch. Die Volksrepublik China arbeitet an der Einführung einer jährlich zu erfüllenden Quote, welche den Anteil an Grüner Energie am insgesamt produzierten Strom betrachtet. In Sachen Green Energy ist dies natürlich ein großer Durchbruch, denn gerade China galt sehr lange als ein Land, welches hinsichtlich der Umwelt und Natur vergleichsweise wenig Rücksicht nimmt. Das jedoch auch an diesem Ort umgedacht wird zeigt, dass das Marketing und die positiven Ergebnisse der Green Energy inzwischen große Wirkung zeigen.

Marketing von Green Energy

Green Energy ist als Sektor nicht nur für die reine Energie bzw. den reinen Strommarkt zu sehen. Es gilt gleichermaßen auch darauf aufmerksam zu machen, dass beispielsweise diverse Green Energy Technologien zugleich vorhanden sind, welche wirtschaftlich durchaus relevant und interessant sind. Auffallend ist, dass bei entsprechenden Marketingmaßnahmen unterschiedlichste Möglichkeiten zur Auswahl stehen. Einerseits kann hierbei das Argument des Umweltschutzes sehr gut genutzt und in Szene gesetzt werden Es gilt jedoch zugleich die nachhaltige Wirtschaftlichkeit ebenfalls als Marketinginstrument zu nutzen, da hierüber nicht zuletzt die chinesische Volksrepublik auch überzeugt werden konnte, auf das Green Energy Thema im eigenen Land zu setzen. Mit diesen Möglichkeiten können Staaten, Endverbraucher und selbstverständlich auch Firmen und Unternehmen positiv angesprochen wird.

Das Bild der Natur nutzen

In Sachen Marketing für Green Energy Technologien gilt es die Natur als Leitbild zu nutzen. Jeder Mensch möchte den Planeten retten, weiterhin instandhalten oder aber hinsichtlich der Umweltverschmutzung verbessern. Eigene Kinder können hierbei ein Antrieb sein, doch sind gerade Bilder einer nicht zerstörten grünen Landschaft ein gutes Marketinginstrument, welches der Green Energy als solches ein sehr positives Umfeld verleihen kann. Auf diese Art und Weise fällt selbstverständlich auch der Absatz entsprechender Ware und Angebote einfacher, da ein persönlicher Zugang vorhanden ist.

Wirtschaftlichkeit ist ebenfalls positiv für das Marketing

Green Energy ist längst nicht nur für die Natur positiv zu bewerten. Auch wirtschaftlich können Staaten oder Versorger von einem Wechsel profitieren. Die Energiegewinnung wird immer effizienter und somit kostengünstiger, doch ist gerade die Beseitigung von Umweltschäden herkömmlicher Brennstoffe ein teures Vergnügen. Green Energy hat dies nicht zu bieten, weshalb sich der Anschaffungspreis der Energieanlagen der grünen Technologie beispielsweise hierdurch sehr schnell rechnen können.

In Sachen Marketing bietet Green Energy viele Möglichkeiten. Neben dem Thema Umweltschutz gilt es die Wirtschaftlichkeit diesbezüglich verstärkt in den Mittelpunkt zu rücken, da auch hierüber immer öfter Interessenten erfolgreich angesprochen werden können. China und seine Zentralregierung sind hierfür ein Paradebeispiel.

Ihr Dr. Matthias Michael, green energy marketing, New York

Krim crisis is symbol for political importance of green energy

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http://matthiasmichael.de/krim-krise-zeigt-erneut-dass-erneuerbare-energie-fur-deutschland-ein-wichtiges-politisches-instrument-ist/

Die segensreiche Wirkung von Green Energy für das Klima, das Wohlbefinden der Menschen ist unumstritten. Allerdings gibt es seit September 2013 Verwerfungen und Irritationen: Der gerade erst neu im Amt vereidigte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, SPD, arbeitet sich nicht in die Thematik der nationalen Energieversorgung und der Zahlungsbilanz ein und stellt das erneuerbare Energien Gesetz grundlegend in Frage.

Lesen Sie in diesem Beitrag, warum sich selten ein Bundeswirtschaftsminister so realitätsfern geäußert hat und wie die aktuellen Ereignisse auf der Krim, im Iran und in Syrien ihm wie ein eiskalter Gegenwind ins Gesicht blasen. Eigentlich möchte unsere Redaktion schon fast von einer Fehlbesetzung sprechen, aber urteilen Sie selbst über die Vorteile der erneuerbaren Energien und die Unabwägbarkeiten einer Brennstoffversorgung die von internationalen Lieferketten und anderen Ländern abhängt!

20-jährige Planbarkeit schlägt Tagespreise an den Rohstoffmärkten

Wer die grüne Energieerzeugung und deren Planbarkeit richtig einschätzen möchte, der sollte sich die Schwankungen bei den Börsenkursen für Gas und Kohle genauer ansehen. Die Krim-Krise ist geradezu exemplarisch die plötzlichen Wertsteigerungen. Dabei ist das Wort “plötzlich” auch wirklich wörtlich zu nehmen: Ohne dass es eine Änderung in den Förder- und den Transportkosten gegeben hat, wird der fossile Brennstoff Gas teurer. Damit steigt der Entstehungspreis für die Kilowattstunde Strom ohne dass das Management des Stromversorgers darauf einen Einfluss haben könnte. Geben Sie die Wertpapierkennnummer XC0009695781 in eines der gängigen Börsenportale ein und Sie werden die erschreckende Volatilität selbst nachvollziehen können. Anfang des Jahres 2014 war das wirkliche Ausmaß der Krim-Krise für die Beobachter noch nicht nachvollziehbar. Gas notierte an der US-Börse am 09.01.2014 knapp über 3,8O USD. am 19.01.2014 verhandelte der damalige (Noch-) Präsident der Ukraine, Janukowitsch, mit dem Westen und der Opposition über vorgezogene Neuwahlen. Angesichts der steigenden politischen Unsicherheiten notierte Gas an diesem Tag bei 5,60 USD. Binnen gerade einmal 50 Tagen ist der Gaspreis um weit über 47 % gestiegen.

Dies bedeutet eine fehlende Versorgungssicherheit bereits zu einem Zeitpunkt, an dem noch gar kein militärischer Konflikt ausgebrochen ist. Gas (und auch Kohle) wurden einfach deshalb teurer, weil eine Auseinandersetzung befürchtet wurde und damit ein Versorgungsengpass auftreten könnte. Neben dieser Versorgungsunsicherheit der Preiskomponente kann es auch zu einem tatsächlichen Lieferengpass kommen – beispielsweise dann wenn die EU-Sanktionen gegen Russland im Gegenzu zu einem Lieferstopp für russisches Gas nach Europa führen würden. Inzwischen notiert Gas wieder bei 4,68 USD – ist aber trotzdem noch wesentlich teurer als am Jahresanfang.

Die grüne Energieerzeugung kennt keine Brennstoffe, die auf den Märkten zum Tageskurs eingekauft werden müssen. Zudem werden die erheblichen Kosten und Risiken des Transportes von fossilen Brennstoffen oder gar Uran-Brennstäben komplett vermieden. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) setzt schon seit Jahren eine bewährte Alternative gegen die Fluktuation der Energiepreise an den Märkten!

20-jährige Preisgarantie sorgt für noch mehr Stabilität

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht eine Preis- und Abnahmegarantie für den erzeugten Strom vor. Je nach Art der Energieerzeugung werden diese langfristigen Garantien für einen Zeitraum bis zu knapp über 20 Jahre gewährt. Die Stromerzeuger erhalten eine sogenannte Einspeisevergütung, die oberhalb des derzeitigen Marktpreises liegt und zudem eine Abnahmegarantie für den Strom. Damit verfügen sie über eine Art Dauerauftrag den Strom für die Kunden zu produzieren. Die Differenz zwischen dem aktuell geltenden Marktpreis und der Einspeisevergütung wird dann über die von den Stromkunden bezahlte Ökostromumlage ausgeglichen.

Politische Instabilitäten und Krisen spiegeln sich dann nicht mehr im Strompreis wider. Auch mögliche Blockaden der Transportwege oder die Verteuerung von Bahntransport- oder Schiffsleistungen haben bei der grünen Energieerzeugung keine Chance. Die Kraft der Sonne, des Windes oder des Wassers stehen praktisch ohne Abgase oder CO2-Emissionen zur Verfügung. Bei erneuerbarer Energie verbinden sich deshalb Planbarkeit, effektive Stromproduktion und Umweltschutz in nahezu einzigartiger Art und Weise miteinander.

Ihr Dr. Matthias Michael, green energy marketing

 

New study from German Fraunhofer Institute Presents Advantages of Off Shore Wind for Green Energy

Dear friends

I have a new blog on my German blog: http://matthiasmichael.de/neue-studie-von-fraunhofer-offshore-wind-bringt-nicht-nur-wirtschaftliche-vorteile-reicht-das-fur-die-energiewende-in-deutschland/

 

Neue Studie von Fraunhofer: Offshore Wind bringt nicht nur wirtschaftliche Vorteile. Reicht das für die Energiewende in Deutschland?

Einleitung:
Von dem Fraunhofer-Institut gab es eine aktuelle Studie zum Thema Energiesystemtechnik. Ziel der Studie war es, die Vorteile Energiewirtschaft bei Offshore-Windenergie zu belegen. Die Offshore- Windenergie wird künftig ein Thema sein, wenn es um Versorgungssicherheit, Systemqualität und die Gesamtkosten geht. So sollen gute Kraftwerkseigenschaften bei der Technologie herausgefunden werden. Windenergieanlagen auf dem Meer haben den Vorteil, dass sie jede Stunde Strom liefern können. Die Betriebsstunden sind vergleichsweise hoch, als bei den herkömmlichen Kraftwerken. Die Offshore- Anlagen können an 340 Tagen Energie liefern. Auch die Erträge des Stroms können sehr gut vorhergesagt werden.

Vorteile der Offshore Windenergie:
Die Regelleistung dieser Anlagen ist deutlich besser als es bei anderen Erneuerbaren Energien der Fall ist. Dabei leisten sie einen guten Beitrag bei der Stabilisierung des Stromnetzes. Die Offshore Energie ist bei der Energiewende unverzichtbar. Denn sie weist eine Reihe an Vorteile auf. In den nächsten Jahren wird der Zubau immer mehr steigen. Es gibt seitens der Bundesregierung klare Vorgaben und Rahmenbedingungen. Die Studie wurde hinsichtlich der Machbarkeit, Funktionalität und Kosten überprüft. Ziel ist dabei das Jahr 2050. Alle drei Szenarien ergaben einen Endenergiebedarf von 80 %, allerdings in einer unterschiedlichen Zusammensetzung. Durch die Erneuerbaren Energien ist ein höherer Flexibilisierungsbedarf notwendig. Wenn viel Offshore- Windenenergie eingesetzt wird, sinken der Bedarf und auch die Kosten. Im Jahr liegen diese bei ca. 2,9 bis 5,6 Milliarden Euro. Bei anderen Szenarien mit einer hohen Onshore-Windenergie, liegen die Kosten deutlich höher. Auch Photovoltaik bleibt ein wichtiger Bestandteil. Denn dadurch gibt es auch positive Effekte. Ein Mix aus Energie von Offshore ist auf lange Sicht sehr günstig.

Aktuelle Entwicklungen:
Bei dem Hochseekraftwerk BARD soll die Offshore-Windenergie ab Anfang 2014 genutzt werden. Bei den deutschen Seehäfen liegt der Güterumschlag unter dem vom Vorjahr. Doch in Zukunft wird dieser wieder wachsen. Bei dem Containerumschlag haben sich die Terminalkapazitäten verändert. Zum einen sind die Energiekosten für Hafendienstleistungen deutlich erhöht. Aus diesem Grund bedarf es struktureller Veränderungen. Es haben sich Autoproduktionsstätten nach Osteuropa und Fernost verlagert. Auch in der Papierindustrie und Stahlindustrie gab veränderte Konsumentenverhalten, womit sich das Transportaufkommen auch dort verändert hat. Auch auf der Arbeitnehmerseite sind Veränderungen notwendig. Es geht dabei um den Erhalt von Arbeitsplätzen. In der Hafenwirtschaft wird sich eine Offensive bei der Qualität fortsetzen. Doch die Entwicklungen in der deutschen Seewirtschaft sind gut. Eine aktuelle Prognose besagt, dass sich der Güterumschlag bis zum Jahr 2030 verdoppeln wird. Denn momentan sind Kapazitätsgrenzen bei dem Hinterlandverkehr erkennbar. Aus diesem Grund sind Ausbaumaßnahmen bei der Seehafenanbindung notwendig. So können Wachstumschancen bei den Seehäfen genutzt werden. Die Mittel für den Neu- und Ausbau der Infrastruktur müssen deutlich erhöht werden. Bei dem Ausbau der Infrastruktur wird erwartet, dass der Schwerpunkt auf die Seeanbindungen gelegt wird. Projekte müssen bis 2015 gesondert ausgewiesen werden. Außerdem sollten die Nationalen Hafenkonzepte fortgeführt werden. Diese sollen bis 2015 besser verzahnt werden und müssen mit Finanzenbelegen hinterlegt werden. Um den Standort Deutschland zu stärken, muss ein Leitbild existieren und es sollte eine Zielvorstellung bestehen. Doch nach einer langen Planungszeit müssen immer noch Klarheiten über Baumaßnahmen zu verschiedenen Themen gemacht werden. Die gegenwärtige Erreichbarkeit der Seehäfen ist sehr wichtig. Denn momentan stehen die Fahrinnenpassungen der Flüsse Weser und Elbe auf dem Spiel. Dabei geht es vor allem um die Entwicklungschancen des Standortes Deutschland. Eine Sicherstellung des Nord-Ostsee-Kanals ist für Deutschland auch von sehr großer Bedeutung, denn es hier wird durch die Bundesregierung ein Ziel- und Maßnahmenplan festgelegt. Wenn es um das Thema Offshore-Windenergie geht, dann spielt die Energiewende eine wesentliche Rolle. Ein bedarfsgerechter Neubau und Ausbau der Hafenstruktur darf dabei nicht vernachlässigt werden. Aus diesem Grund muss die Bundesregierung aufkommende Mehrkosten in Kauf nehmen. In Europa zeichnen sich bereits die ersten Weichenstellungen ab.

 

Dr. Matthias Michael green energy marketing New York

German Solar Industry under Pressure

Lieber Leser,

wir haben einen neuen Post auf unsererem Deutschen Blog: http://matthiasmichael.de/solarbranche-im-tief-bringt-der-druck-endlich-die-netzparitat/

 

Solarbranche im Tief: Bringt der Druck endlich die Netzparität?

Erneuerbare Energie aus Photovoltaik- und Windenergieanlagen sind zu einem ernsthaften Konkurrenten für fossile Brennstoffe geworden. 2011 erreichten die weltweiten Investitionen in green energy ein neues Rekordniveau. Von den 257 Milliarden investierten Dollar weltweit, flossen 147 Milliarden allein in den Solarbereich. Das entspricht einem Anstieg von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen für das Jahr 2012 legen allerdings eine Abschwächung der Investitionen in erneuerbare Investitionen nahe. Dieser Rückgang liegt aber nicht nur allein an den Subventionen, sondern vor allem an den gefallenden Preisen für die entsprechenden Anlagen. Von Januar 2009 bis November 2012 sind die Preise für deutsche Photovoltaikmodule um 75 Prozent, für chinesische sogar um 81 Prozent gefallen.

Eigentlich sind das gute Nachrichten für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Allerdings hat die deutsche Solarbranche nur wenig davon. Sie befindet sich einiger Zeit in einer existentiellen Krise und kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Große deutsche Unternehmen wie Q-Cells, SOLON, Centrotherm AG oder Solarwatt AG sind Opfer der Krise und entweder insolvent oder von ausländischen Unternehmen übernommen worden.

Bringt die Krise der Solarbranchen endlich die ersehnte Netzparität?

Weltweit steht die Solarbranche unter Druck. Daher stellt sich die Frage, ob die anhaltenden Krise in diesem Bereich endlich die heiß ersehnte Netzparität bringt. Unter der Netzparität wird ein Zustand verstanden, bei dem die Kosten für selbst erzeugte Energie genauso hoch sind wie die der eingekauften elektrischen Energie. Das heißt, die Netzparität ist erreicht, wenn eine Kilowattstunde selbst produzierter Strom genauso viel kostet, wie der Kauf des Stroms von einem Stromanbieter (Strombezug über das Netz). Besonders geeignet dafür sind erneuerbare Energien, die in privaten Kleinanlagen produziert und am gleichen Anschluss ins Verbundnetz eingespeist werden kann, aus dem auch normalerweise der Strombezug erfolgt. Solche Kleinanlagen können Photovoltaikanlagen als auch Blockheizkraftwerke sein. War der Strom aus Photovoltaikanlagen zunächst wegen der ursprünglichen Herstellungskosten der Anlagen um ein Vielfaches teurer als der Strom aus fossilen Brennstoffen, sind die Kosten des Stroms aus Sonnenenergie vor dem Hintergrund der fallenden Herstellungskosten von Photovoltaikanlagen drastisch gesunken. Die Netzparität ist daher das angestrebte Ziel des Ausbaus von Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie.

Neben den Herstellungskosten für Photovoltaikanlagen, sind im Rahmen der Netzparität noch weitere Kosten einzubeziehen, beispielsweise für die Stromspeicherung der gewonnenen Energie oder die Kosten zur Herstellung eines Netzanschlusses zum Bezug von Strom. Werden vor allem die Kosten für den Netzanschluss berücksichtigt, kann man bereits heute zu dem Ergebnis kommen, dass vor dem Hintergrund des Preisverfalls der Photovoltaikanlagen und trotz der Speicherkosten, der Strom zu gleichen bzw. sogar zu günstigeren Preisen erzeugt werden kann. Für abgelegene Standorte und für sehr geringe Verbräuche (z.B. bei Parkscheinautomaten und ähnlichen Anlagen) ist das bereits der Fall.

Netzparität bei Haushaltsstrom

2011 erreichte Australien – u.a. auch positiv bedingt durch seine geografische Lage – die Netzparität bei Photovoltaik. In einigen Regionen des Landes sind die Erzeugungskosten pro Kilowattstunde inklusive eines Gewinns von acht Prozent sogar geringer als der Bezug von Netzstrom. Auch andere Regionen erreichten bereits 2010 bzw. 2011 die Netzparität aufgrund guter Wetterbedingungen und hohen Kosten für den konventionell erzeugten Strom (Italien, Spanien, Portugal, Malta, Zypern, Dänemark). 2012 erreichten auch Österreich und Deutschland die Netzparität bei Haushaltsstrom. In Belgien, Luxemburg, Ungarn, den Niederlanden, Kroatien, Irland, Slowenien, Griechenland, Slowakei und Schweden wird aufgrund der gefallenen Preise für Photovoltaikanlagen wahrscheinlich in diesem Jahr die Netzparität erreicht, falls sie nicht bereits schon vorliegt. Weitere Länder wie die Türkei, Frankreich, Japan, Brasilien und der Bundesstaat Kalifornien (USA) werden schätzungsweise in naher Zukunft die Netzparität erreichen.

Netzparität bei Industriestrom

Der Einkaufspreis des Stroms für Industrie- bzw. Gewerbebetriebe liegt in den meisten Ländern deutlich unter den Preisen, den die privaten Haushalte zu entrichten haben. Gemessen an den Industriestrompreisen wurde die „industrielle Netzparität“ in Ländern wie Zypern und Italien bereits 2010 bzw. 2011 erreicht. In Deutschland wird 2014 mit der industriellen Netzparität gerechnet, wobei regional bereits heute eine Netzparität in einigen kleineren Gewerbebetrieben besteht.

Die industrielle Netzparität ist für die Solarbranche deshalb so wichtig, weil Industrie- und Gewerbebetriebe in der Regel durch ihren sehr hohen und kontinuierlichen Eigenenergiebedarf den gesamten, aus den eigenen Photovoltaikanlagen produzierten Strom selbst verbrauchen. Für sie rechnet sich der selbst produzierte Strom besonders, weil sie keine gewinnmindernde Überschuss-Einspeisung in das öffentliche Stromnetz vornehmen brauchen.

Auswirkungen auf die Netzparität

Das derzeitige Tief der Solarbranche hat besondere Auswirkungen auf Netzparität. Durch die teilweise extrem gesunkenen Preise für Photovoltaikanlagen, ist man in Deutschland der Netzparität ein ganzes Stück näher gekommen und hat sie beim Haushaltsstrom bereits erreicht. Um das Ziel auch beim Industriestrom zu erreichen und den Strom aus erneuerbaren Energiequellen noch preiswerter zu machen, bedarf es ausreichender und preiswerter Speichertechnologien. Doch daran mangelt es derzeit noch. Die weitere Rentabilität von Photovoltaikanlagen wird zukünftig also von der Entwicklung und dem Einsatz preiswerter Energiespeicher abhängen. Darüber hinaus hängt die Rentabilität auch von der zukünftigen Entwicklung der Einspeisungspreise für überflüssigen Strom in das öffentliche Stromnetz ab. Daher ist der Zu- und Ausbau von Photovoltaikanlagen in Deutschland auch weiterhin von den Subventionen abhängig, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz bestimmt werden.

Dr. Matthias Michael green energy marketing

 

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German solar market changes

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Der Solarmarkt im Umbruch zur Wirtschaftlichkeit

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Der Personalmarkt boomt. Gesucht werden händeringend fähige Manager, die sich auf internationaler Ebene um die Zukunft der Anlagen zur Erzeugung von Energie kümmern, die für die technische Planung verantwortlich zeichnen und den Vertrieb in Süddeutschland anheizen können. Gesucht wird auch ein Geschäftsentwickler; das alles auf dem Feld der Solartechnik. Auch andere Bereiche wachsen vom Arbeitsaufkommen her, so die Elektromobilität mit revolutionierenden Konzepten im Automobilbau, vor allem in Bayern und das weite Spektrum der Green Technology. Die Elektrotechnik muss lernen, effizienter mit der Energie umzugehen, die Informatik braucht mehr funktionale Sicherheit, die Brennstoffzelle will nutzbringender entwickelt sein. Die Gebäudeautomation soll weiter voranschreiten, Systemarchitekten sind gefragt, Umrichter müssen ihre Leistung auf dem Gebiet der Elektronik steigern. Die gesamte Branche ist auf Zuwachs programmiert, große Firmen haben neue Stabsabteilungen zur Rekrutierung fähiger grüner Arbeitskräfte installiert. Sollte es da nicht möglich sein, den gesamten Solarmarkt weltweit so auszurichten, dass er ohne Subventionen aus Deutschland auskommt? Die Sonne scheint schließlich alle Tage, wenn auch oft wolkenverhangen, und wird das sicherlich auch weiter tun. An der Energiequelle selbst kann es nicht liegen, dass aufgepäppelt werden muss, was nicht aus eigener Kraft gedeihen kann, nur an ihrer Nutzung. Oder sind es andere Interessen, die da mit im Spiel sind und den Wettbewerb verzerren?

Schon im nächsten Jahr soll der globale Solarmarkt frei von Subventionen überleben können, schätzen Analysten. 2013 will den dafür nötigen Wandel herbeiführen. Nachhaltigkeit ist nur eine Frage der Zeit, es ist die Netzparität, die zählt. Die Nachfrage zeigt sich stärker als gedacht, auch die Margen sind im Aufwind. Den Großteil der Produktion stellen ohnehin Indien, China und die USA – Länder, in denen Subventionen wesentlich verhaltener verteilt werden als etwa bei uns. Das Erreichen der Gewinnzone wird für den Herbst erwartet, zumal in Indien, wo die Strompreise so angezogen sind, dass Herstellern energieintensiver Produkte gar nichts anderes übrig bleibt, als sich nach der Sonnenwärme zu strecken. Selbst die Italiener planen Solarparks im sonnigen Süden, die ohne staatliche Hilfen gedeihen können, so sehr bauen sie auf die Zukunftsträchtigkeit der Technologie. In Deutschland gehen Produzenten verstärkt dazu über, sich von der öffentlichen Energieversorgung abzukoppeln. Auch Subventionsmärkte wie Japan und Großbritannien treiben die Nachfrage weiter an, die Amerikaner rechnen mit verbesserten Abschreibungsmöglichkeiten. Der Nahe Osten braucht bald neue Energie ebenso wie der afrikanische Kontinent, und in Mexiko sind die Erwartungen in dieser Hinsicht bereits übertroffen worden. Die rigiden Sparmaßnahmen der Lieferanten aus Deutschland dürften sich nun auszahlen.
Ob sie nun von Staats wegen verordnet oder aus eigenem Antrieb ergriffen wurden, sei einmal dahingestellt, die Gesundschrumpfung jedenfalls hat stattgefunden. Wer in Zukunft überlebt und wer sich an die Spitze stellen kann, das muss sich zeigen, nicht umsonst werden fähige Mitarbeiter so händeringend gesucht. First Solar steht unter Verkaufsdruck, die Chinesen haben Sorgenfalten, leichte Kursgewinne definieren die Ziele der Gewinnerwartung im kommenden Quartal. Analysten zeigen Skepsis, das Wachstum zeigt sich eher verhalten, manchmal stark. Etablierte Hersteller können auch unter Druck geraten, wenn keine Subventionen gestrichen werden, Aufholbedarf kann nur dann gedeckt werden, wenn auch das Potenzial dazu vorhanden ist. Manch einer erstrahlt in neuem Glanz, obwohl er längst totgesagt war, ein Kursrutsch kann auch durch betrügerische Manipulationen verursacht worden sein. Eine deutliche Sprache sprechen immer die Zahlen, und wenn sie zu flach sind, nützt auch kein Schönen. Wenn mit Strafzöllen gerechnet werden muss, kann dieser Umstand das Wachstum hemmen oder auch fördern. Zweistellige Kursgewinne bei den Solaraktien können nicht wegdiskutiert werden, vieles spricht dafür, dass sich die Spreu vom Weizen noch deutlicher trennen muss. Mitunter entscheiden Investoren über die Zukunft eines Unternehmens, wenn es nicht aus eigener Kraft genügend Profil zu zeigen imstande ist. Die Aussichten werden zunehmend grün.

 

Ihr Dr. Matthias Michael – green energy marketing