Brown Coal is Dangerous – but Where Are The Alternatives?

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Der Braunkohleabbau ist nicht nur gefährlich, er ist zudem vermeidbar. Eine Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace belegt, dass der Braunkohleabbau und Kohlekraftwerke äußerst gefährlich sind. Laut dieser Studie sterben jährlich über 3.000 Menschen am Feinstaub, der durch Kohlekraftwerke verursacht wird. Diese Umweltverschmutzung führt aber nicht nur zu Lungenkrankheiten, sie beeinträchtigen das ganzheitliche Wohlbefinden der Menschen. Dabei gibt es längst gesündere Alternativen.
Die Alternativen stehen sogar nahezu unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu Erdöl, Kohle, Uran und Erdgas ist die Nutzung von erneuerbarer Energie nicht nur klimafreundlicher, sondern auch verträglicher für sämtliche Lebewesen und Ressourcen schonend. Ob Wind, Sonne, Wasser, Bioenergie oder Erdwärme, die erneuerbaren Energien stärken die heimische Wirtschaft, sorgen für höhere Unabhängigkeit von Energieimporten und Versorgungssicherheit. Das Nutzen dieser Braunkohle-Alternativen vermeidet klimaschädliche Emissionen. Auch die Bundesregierung hat sich Ziele für eine klimafreundliche, moderne, sichere und nachhaltige Energieversorgung in Deutschland gesetzt: Der Braunkohleabbau soll zurückgefahren und die Alternativen konsequent ausgebaut werden. Das Bundesumweltministerium hat sich zum Ziel gesetzt, die Energieeffizienz stark zu erhöhen, die Energieversorgung zu modernisieren und die klima- und gesundheitsfreundlichen Technologien auszubauen. Bei der Suche nach Alternativen zur Braunkohle ist man längst fündig geworden, jetzt müssen diese Alternativen nur mehr konsequent umgesetzt werden.
Ein bedeutendes und erfolgreiches Instrument und wichtiger Motor beim Ausbau dieser erneuerbaren Energien ist das EEG, also das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dieses Gesetz verpflichtet die Netzbetreiber, Strom der aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde vorrangig anzunehmen.
Eine bedeutende Alternative zur Braunkohle ist Windkraft. Die Windenergie ist absolut CO2-frei und nimmt derzeit die Spitzenposition innerhalb der erneuerbaren Energien Stromerzeugung ein. Doch das Potenzial ist längst noch nicht ausgeschöpft. Ziel wäre eine deutlich stärkere Nutzung der Offshore-Windenergie und eine höhere Erschließung der Windenergienutzung am Land. Eine weitere Alternative ist Wasserkraft. Das Potenzial der Wasserkraft ist enorm, weshalb vorhandene Anlagen modernisiert und neue Kleinwasserkraftanlagen gebaut werden sollten. Bei der Verwendung von Wasserkraft müssen allerdings sämtliche Natur- und Umweltschutzanliegen ausgewogen berücksichtigt werden.
Eine nicht unwesentliche Rolle bei den Alternativen zur Braunkohle sind Biomasse und Solarenergie. Biomasse bezeichnet bei der Wärme- und Stromerzeugung nachwachsende Rohstoffe, beispielsweise Holz, aber auch tierische und pflanzliche Abfälle. Bei der Stromerzeugung nimmt Biomasse eine zunehmende Stellung ein. Im Jahr 2009 wurde aus Biomasse, Deponie- und Klärgas und Biogas und dem biogenen Abfallanteil etwa neun Prozent mehr Strom erzeugt als im Jahr zuvor. Aus Sonnenenergie könnte pro Jahr eine Energiemenge bezogen werden, die den Bedarf an Energie in Deutschland um das circa 80-fache übersteigen würde. Durch das oben genannte Erneuerbaren-Energien-Gesetz wird der Eigenverbrauch von Solarstrom stark gefördert. Die Bundesregierung will durch die Eigenverbrauchsregelung den Strombezug aus dem Netz vermindern und es somit entlasten. Was wiederum auch die Integration der erneuerbaren Energien ins Stromnetz beschleunigen soll.
Eine effektive und ebenfalls zunehmend verwendete Alternative ist die Geothermie. Besser bekannt ist die Geothermie unter der Bezeichnung Erdwärme. Sie bietet ein unerschöpfliches Energiereservoir. Auch Geothermische Anlagen zur Erzeugung von Strom werden durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz der Bundesregierung gefördert. Wer auf Erdwärme setzt, kann dank des EEG auf einen 20-jährigen Vergütungszeitrum vertrauen, was eine hohe Investitions- und Planungssicherheit bedeutet. Darüber hinaus werden Anlagen der tiefen Geothermie zur Wärme- und/oder Stromerzeugung auch durch das Marktanreizprogramm der Bundesregierung gefördert.
Die Verwendung von green energy hilft nicht nur dabei, unsere Luft rein zu halten, es schützt auch die eigene Gesundheit und das Klima. Erneuerbare Energien machen unabhängig von schwankenden Öl- und Gaspreisen sowie von Energieimporten. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien konnte in Deutschland ein Beschäftigungszuwachs von etwa 382.000 Beschäftigten erzielt werden und die Tendenz ist steigend. Doch wichtiger als all diese Fakten ist die Tatsache, dass die Verwendung von erneuerbarer Energien einen erheblichen Beitrag dazu leistet, dass Körper, Geist und Seele nicht durch schädlichen Braunkohleabbau geschädigt werden.

Ihr Dr. Matthias Michael, green energy marketing